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Sonntag, 2. März 2014

Der Ruf des Kuckucks

Inhalt:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …



Meine Meinung: 
Das Buch stand ganz ob auf meiner Wunschliste. Die Story klang prima und auch das Cover hat mich sehr neugierig gemacht.
Es ist in 6 Abschnitte mit einzelnen Kapitel unterteilt. Wobei ich sagen muss das diese einzelnen Abschnitte irgendwie sinnlos sind ... naja.
Wie schon gesagt die Story fand ich interessant. Zu Beginn geht es auch gleich mit dem Tot von Model Lula Landry los ..soo das wars dann auch.. denn auf den kommenden 600 Seiten dreht es sich nur daran wie der Detektiv Cormoran Strike, versucht den Fall zu lösen. Okay es ist ein Roman aber ein wenig Spannung ob Selbstmord oder Mord wäre nicht zuviel verlangt gewesen. So wird lang und breit, wie in Kaugummi in der Sonne, erzählt wie er die einzelnen für Ihn Verdächtigen oder auch nicht Verdächtigen befragt. 
Lula´s Modeschöpfer, ihre "Freundin", Ihren Freund usw.. 
Einzig allein die letzten ca. 40 Seiten in denen der Fall endlich aufgeklärt wurde, ließen sich schön flüssig lesen.


Fazit: Rowling sollte eindeutig bei Potter bleiben. Die Idee war nicht schlecht, aber schlecht umgesetzt. 
Zum Glück habe ich es als Rezensionsexemplar erhalten sonst würde ich mich jetzt über die verschwendeten 23€ ärgern.
Das Buch wird als Krimi Ereignis des Jahres betitelt ?! Ähm... naja... 


 Vielen dank an Blogg dein Buch  und Blanvalet für das Rezensionsexemplar

Lesevergnügen: Zäh und Eintönig
Story: Rowling sollte bei Potter bleiben
Seiten: 637
Leseratten: 1,5 von 5
Erschienen am 30.11.2013 im Blanvalet Verlag
Lese ich als: Printbuch 

Mittwoch, 1. Januar 2014

Aschenputtel

Inhalt : 
Das Grauen beginnt, als eine Fahrt zu Ende geht ...
Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus auf den Bahnsteig, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Dutzende potenzieller Zeugen haben nichts beobachtet.

Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Zunächst sieht es so aus, als stecke der Vater des Mädchens selbst dahinter. Doch dann wird das Kind tot in Nordschweden gefunden. Wenig später wird ein zweites Kind verschleppt, und der Fall entwickelt sich zu einem Albtraum – denn der Mörder ist nicht nur skrupellos, sondern geradezu brillant in seinem Tun …

Er bestraft sie dafür, dass sie auf irgendeine Weise ihren Kindern böses angetan haben.
Weil sie sich in irgendeiner Situation gegen ihre Kinder entschieden haben
und die Mädchen, denen es selbst so schlecht ergangen ist folgen ihm.


Fazit:  Ich hatte das Buch auf meinem SUB liegen und dachte, ja perfekt als Jahres und Challengestart.
Leider war es kein guter Start.

Der Schreibstil ist sehr, ich möchte mal sagen, unangenehm. Es ist in einer "seltsamen" Vergangenheitsform geschrieben die aus der dritten Person Sicht mit einzelnen Sätzen der Protagonisten besteht.
Irgendwie hatte ich auch immer das Gefühl das die eigentliche Story vergessen wird weil sooo viel über die Protagonisten, die nicht wenige sind, geschrieben wird, was wenig bis garnicht´s mit der Story zu tun hat.

Spannung wollte bei mir leider nicht aufkommen da durch die verschieden Blickwinkel der vielen Protagonisten alles schon erzählt wurde.
Es wurden immer die vollen Namen genannt was auf dauer echt nervig wird bei den Langen und teilweise unaussprechlichen Namen.

Die Kapitel sind zwar in Wochentage eingeteilt aber irgendwie sind es in sich nochmal Kapitel die auch über mehrere Tage gehen.

Im Endeffekt war ich froh das ich die 371 Seiten endlich durch hatte. Die Idee der Story (das ein kranker, Kinder entführt weil sie von ihren Familien eh nicht gewollt waren, um den Familien zu zeigen wie es ist etwas zu verlieren) war echt gut aber leider schlecht umgesetzt.
Man erfährt aber zum Ende warum die Story Aschenputtel heißt.




Lesevergnügen: sehr schleppend, musste mich mehrmals aufraffen weiter zu lesen
Story: Tolle Idee schlecht umgesetzt
Seiten: 371
Leseratten:1,5 von 5
Erschienen am: 31.10.11 im Limes Verlag 
Lese ich als: Ebook